Aufbruch mit schwerem Herzen 15. November 2024
Morgen fahren wir nach Deutschland. Es lässt sich nicht mehr aufschieben. Zu vieles steht an, das dringend geklärt werden muss – Gespräche mit Mama, mit meinem Bruder, offene Fragen, Entscheidungen, die anstehen. Wir müssen uns kümmern, auch um diesen Teil unserer Familie.
Ich bin sehr dankbar, dass wir bei Peter und Susanne übernachten können. Das gibt mir ein Gefühl von Ruhe inmitten all der Unruhe. Und am Sonntag ist ein Treffen geplant – mit Mama, André, Tina und den Kindern. Ich hoffe, dass es ein schöner Abend wird, trotz allem, was zwischen uns steht oder unausgesprochen bleibt.
Lange werden wir nicht bleiben. Denn Mieze ist nach wie vor sehr krank. Sie bekommt Medikamente, Tabletten, Spritzen – und liegt jetzt allein in einem Zimmer. Es scheint ihr gutzutun, fern von den anderen beiden Katzen, die ihr sonst oft zusetzen.
Tina kümmert sich um sie. Ich habe alles mit ihr besprochen. Sie kennt Mieze gut und ich vertraue ihr vollkommen. Sie hat mir das Gefühl gegeben, dass es in Ordnung ist, jetzt zu fahren.
Der Tierarzt sagt, es sieht nicht nach einem Abschied aus. Sie ist sehr krank, ja – aber es gibt Hoffnung. Und ich halte mich an dieser Hoffnung fest. Ich wünsche mir so sehr, dass alles gut wird.